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Wertentwicklung und Marktpreise |
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Wert und Preise Der Preis für asiatische Antiquitäten und Möbel hängt im wesentlichen von Alter, Holzart, handwerklicher Qualität und Zustand ab. Chinesische Möbel aus Hartholz, wie etwa Rosenholz, Mahagoni und Eisenholz, sind grundsätzlich wertvoller als solche aus den gängigen Weichhölzern wie etwa Ulmen-, Zypressen- oder Wallnussholz.
Wie schon erwähnt sind unversehrte oder mehrere hundert Jahre alte Stücke im Asiatika-Handel kaum noch zu finden. Was nicht durch Witterungseinflüsse zerstört wurde, fiel Kriegen und Naturkatastrophen anheim. Auch die Kolonialmächte, die im 19. Jahrhundert Teile der chinesischen Küstenregionen quasi-kolonialisierten, haben einen guten Teil der alten Möbelstücke außer Landes geschafft. Viele alte Kulturgüter fielen dann schließlich der Zerstörungswut der chinesischen Kulturrevolution in den sechziger und siebziger Jahren zum Opfer. Der Rest steht heute im Museum oder wird im gehobenen Antiquitätenhandel zu exorbitanten Preisen angeboten. Aus diesen Gründen ist der Vorrat an alten Möbeln aus China auch in diesem großen Land begrenzt. In den letzten Jahren sind die Preise nicht zuletzt auch wegen stark gewachsenem Interesse vor allem in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland bereits stark angezogen und die Chinawelle schwappte nun auch nach Europa. Man kann davon ausgehen, dass zunehmend auch im Inland das Interesse an den Wurzeln der eigenen Kultur wachsen wird. Bis dahin hat sich das Angebot weiter verknappt, so dass man mit einer erheblichen Wertsteigerung der chinesischen Antiquitäten rechnen kann. |
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