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Holzarten der Chinamöbel

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Holzarten

Während der Ming und frühen Qing Dynastie wurden hochwertige Möbel hauptsächlich aus edlen Harthölzern hergestellt. Diese Möbel sind heute seltener und deswegen teurer. Es handelt sich dabei vor allem um folgende Hölzer:

Hongmu Huanghualimu Huanghualimu 2 Jichimu

Hongmu (Mahagoni): Das rötliche Holz wurde viel während der Qing Dynastie vor allem auch für die Schnitzereien an den Möbeln verwendet. Bei flüchtigem Hinsehen kann man Hongmu auf für Zitanholz halten.

Huanghualimu (Rosenholz oder Palisander): Die Farbschattierungen gehen von rotbraun bis goldgelb, es wurde häufig für den Bau von Mingstil-Tischen und Stühlen verwendet.

Jichimu (Hühnerflügelholz): Das Holz hat seinen Namen deshalb, weil es eine dunkelbraune und gräuliche Musterung aufweist, deren Struktur an Vogelfedern erinnert.

Tielimu (Eisenholz): Tieli ist der größte aller Hartholzbäume, und sein Holz ist das preiswerteste Hartholz. Es handelt sich um sehr dichtes und damit sehr hartes und dauerhaftes Holz, das heute nur noch selten zu finden ist. Es wurde vor allem zum Bau sehr großer Möbelstücke verwendet. Häufig wird es auch als Rückwand für Möbel aus anderem Holz, für Regale und für die Innenwände von Schubladen verwendet. Das Kernholz ist dunkelrot und hat eine wunderschöne Maserung. Diese ähnelt der des Jichi-Holzes, ist aber etwas gröber.

Wumu (Ebenholz): Das schwarzbraune bis schwarze Holz des kleinen Baumes eignete sich nicht für größere Stücke sondern nur für Verzierungen.

Zitan (indisches Sandelholz): sehr seltenes Holz, hat eine große Dichte und sinkt deshalb in Wasser. Das Holz ist fast schwarz mit leicht rötlichem Ton . In China sind die Bäume ausgestorben. Es eignete sich sehr gut für komplizierte Schnitzereien.

Tielimu Wumu Zitan Baimu

Weichhölzer fanden zunächst hauptsächlich Verwendung für Rückwände und Innenteile der Schränke sowie für lackierte oder furnierte Möbel. Da die meisten Harthölzer während der späteren Qing Dynastie immer seltener und teurer wurden, verwendete man schließlich auch Weichhölzer für den kompletten Bau hochwertiger Möbel. Die am häufigsten verwendeten Weichhölzern sind:


Baimu (Zypressenholz): Dieses helle gelbbraune Holz mit gelegentlichen rötlichen Streifen wurde vor allem für Stücke des täglichen Bedarfs verwendet.

Hetaomu (Walnussholz): Das während der Qing Dynastie vor allem in der Shanxi Provinz verarbeitete Holz ist leicht mit Nanmu zu verwechseln, die Maserung ist aber gröber, die Farbe ist mehr rot- bis goldbraun.

Jumu (Südulme): Dieses Holz wurde vor allem in der Gegend von Suzhou verarbeitet. Es ist hart und wunderschön gefärbt und unterscheidet sich von der Nordulme durch seine effektvollere Maserung. Diese erinnert an übereinandergetürmte Berge. Kunsttischler aus Suzhou sprechen von Pagodenmuster. Bei der Möbelherstellung spielt es eine wichtige Rolle. Möbel aus Ju-Holz sind in Form, Stil und handwerklicher Qualität den Möbeln aus Huanghuali oftmals ebenbürtig. Daraus erklärt sich, dass Kunsttischler und wahre Kenner chinesischer Möbel sie sehr schätzen und der Meinung waren, ihr Wert sei nicht niedriger anzusetzen, obwohl sie nicht aus ganz so wertvollem Holz hergestellt seien.

Shanmu (chinesische Tanne): Ein Nadelbaum, der in höheren Bergregionen wächst, Holzfarbe hellgelb bis hellbraun, leicht zu verarbeiten.

Xiangzhangmu (Zedern- bzw. Kampfernholz): Zedern- bzw. Kampferholz wurde vor allem für die Herstellung von Kisten und Truhen, aber auch kleinen Schränken benutzt. Es strömt einen insektenabweisenden Geruch aus.

Yumu (Nordulme): Ulme ist das meist verwendete Holz für den Möbelbau in Nordchina. Die Farbe variiert von gelbbraun bis Walnussbraun.

Hetaomu Jumu Xiangzhangmu Yumu

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